Gesund ernähren und dabei Spaß haben

Heute möchte ich an einem kleinen Projekt teilnehmen. Ich trolle mich schon seit Längerem auf einer Seite namens Webmasterfriday herum. Dort werden jede Woche Themen veröffentlicht an denen sich Blogger beteiligen können. Es geht einfach darum, in der Gruppe an einem Thema zu arbeiten und zu einem bestimmten Überbegriff einen Blogbeitrag zu verfassen.
Thema heute ist: Was ist dein Lieblingsessen? Und wenn das kein Thema für uns ist, dann weiß ich auch nicht.

Gesund und lecker

Zu meinen generellen Lieblingsspeisen gehört Fisch. In allen Formen, Farben und Größen kann ich mich für Fischgerichte begeistern. Schließlich handelt es sich hierbei um eine fettreduzierte Kost, wenn man einmal von geräuchertem Aal absieht und geschmacklich variieren die Fische so, dass man praktisch jeden Tag zu Fisch greifen kann. – Zumindest, wenn es nach mir ginge. Denn jeder Fisch hat ganz unterschiedliche Eigenschaften, die gerade für den Muskelaufbau und die Gewichtsreduzierung eine „gewichtige“ Bedeutung haben können.

Jedem Fisch seine Besonderheit

Da ich es hier nicht übertreiben möchte, gehe ich einfach mal auf meine drei liebsten Sorten ein. Denn Dorsch bzw. Kabeljau, Wolfsbarsch und Makrele sind in ihrer jeweiligen Eigenschaft genau das richtige für jeden, der seinem Körper etwas Gutes tun möchte.

Wolfsbarsch ist die richtige Wahl, wenn es mit der Bikini-Figur noch nicht so ganz klappen möchte. Dieser weiße Fisch hat nur sehr wenige Kalorien (auf 100 Gramm kommen nur etwas über 100 kcal) und besitzt einen sehr geringen Fettanteil generell. Vorausgesetzt, man achtet beim Kochen auf eine angemessene, fettarme Ernährung. Am besten bereitet man den Wolfsbarsch daher im Ganzen zu und gibt nur sehr wenig Fett in die Pfanne und Salz an den Fisch. Für Ofen oder, falls es tatsächlich einmal wärmer wird, für den Grill bietet sich der Wolfsbarsch ebenfalls an. Einfach Fischzangen und etwas Thymian parat haben und schon lässt sich innerhalb kürzester Zeit ein gesundes, fettreduziertes Gericht kochen.

Dorsch, der nebenbei die jüngere Variante vom Kabeljau ist, gehört zu den wichtigsten Speisefischen weltweit. Je nach Land gibt es ihn dann in der ungesunden Fassung als Fish and Chips sowie Fischstäbchen oder als Stockfisch bzw. Bacalhau.
Kabeljau hat einen wahnsinnig hohen Anteil an Proteinen. Er sollte daher gerade in der Phase des Muskelaufbaus und zur Regeneration gegessen werden. In der Saisonvorbereitung und nach einem besonders anstrengenden Training gibt es daher bei mir Dorsch. Der Fisch kommt dann bei mir (als TK-Variante oder frisch) in ein Backpapier. Mit Rohkost, wie Möhren, Fenchel oder Tomaten wickel ich den Fisch in Backpapier ein, zweckentfremde meinen Papiertacker für die Kanten und schiebe alles bei etwa 150 Grad für 10 bis 15 Minuten in den Ofen. Je nach Gemüse schmeckt das Gericht immer anders, aber immer grandios gut.

Die guten alten Makrelen sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese ungesättigten Verbindungen können, wie sicherlich allen hier bekannt, nicht vom Körper hergestellt werden und sind dennoch lebensnotwendig. Lachs, Sardellen und Aale sind ebenfalls Träger dieser langkettigen Fettsäuren. Makrelen und Omega-3-Fettsäure haltige Lebensmittel beugen Arterienverkalkungen vor und stärken das Herz. – Sicherlich etwas, dass im Leistungssport niemals vernachlässigt werden sollte.

Mehr als nur Eiweißlieferant

Ich hoffe, dass ich nicht nur meine Vorliebe für Fisch, sondern auch mein Faible für gesunde Ernährung deutlich machen konnte. Gesundheit und Wellness benötigen eine umfassende Grundlage und nur durch gesunde Ernährung kann alles aus dem Körper herausgeholt werden, was tatsächlich in ihm steckt. Daher freut es mich, dass mir der Webmasterfriday nun auch endlich einmal die Ausrede gegeben hat, die ich brauchte um hier im Blog über meine Lieblingsspeise sprechen zu können. Immerhin sollte eine gesunde Grundernährung für jeden Sportler selbstverständlich sein.

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