Pilze – Multifunktionstalente und Superfood

Für fast jeden Geschmack ist ein Pilz gewachsen. Ihre Aromen reichen von hühnchen- und knoblauchartig, über nussig, scharf, buttrig bis hin zu zitronenähnlich. Daraus ergibt sich eine Fülle an Möglichkeiten, wie Sie Pilze in der Küche als Nahrungsmittel verwenden können.
Doch sind Pilze nicht nur aufgrund ihres Geschmacks überaus bereichernde Zutaten für Gerichte. Im asiatischen Raum – vor allem in China und Japan – werden Pilze seit Jahrtausenden als heilkräftige Pflanzen angesehen.

Zwischen Einhunderttausend und einer Million

Heutzutage sind weltweit etwa 100.000 Pilzarten bekannt. Forscher gehen jedoch davon aus, dass es sogar bis zu 1.000.000 Pilzarten auf der ganzen Welt geben könnte. Allein in Deutschland wachsen ungefähr 600 essbare Pilze. Diese Zahlen spiegeln die wahrhaft unglaubliche Vielfalt der Natur wider und zeigen, dass bei Pilzen nie ausgelernt werden kann.

Shiitake, Champignon, Pfifferling und Co.

Grundsätzlich sind Pilze sättigend, kalorienarm und enthalten viel Wasser und Eiweiß. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der Champignon, der eine blutdrucksenkende sowie verdauungsfördernde Wirkung hat, fast überall zu kaufen ist und von seinem nussigen Geschmack her viele Speisen zu bereichern vermag. Der Shiitake-Pilz besticht durch seinen typischen knoblauchartigen Geschmack. Die ersten Buchstaben seines Namens beschreiben zugleich seine Bedeutung in der chinesischen Medizin – das ‘Shii’ bedeutet übersetzt soviel wie Lebenskraft. Dies rührt daher, dass der Shiitake das Immunsystem stärken und die Durchblutung anregen soll, den Cholesterinspiegel zu senken vermag als auch gegen Krebs wirken soll. Weitere Informationen zu diesem Pilz können Sie auf der Website Shiitakepilze.org einholen.
Wenn Sie ihre Muskeln und Gelenke entspannen wollen, probieren Sie doch einmal den Steinpilz, den Milchling oder den Butterpilz aus. Bei Sehstörungen kann Ihnen vielleicht der Pfifferling helfen, der ein leicht pfeffriges Aroma aufweist. Pilze wie Champignons, Shiitake, Steinpilze, Kräuterseitlinge, Austernpilze, Limonenseitlinge und Pfifferlinge können – in kleineren Mengen – auch roh verzehrt werden.
Insgesamt enthalten Pilze viel Calcium, Magnesium, Zink und Selen. Was die Pilze ganz besonders macht, ist ihr relativ hoher Gehalt an Vitamin D, welches sonst in so gut wie keinem anderen Nahrungsmittel vorkommt.

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