Kein Training ohne Getränk

Ob nun Radfahrer, Fußballspieler oder Bodybuilder – alle Sportler haben beim Training eine Wasserflasche bei sich. Aus gutem Grund: Wasser ist das wichtigste Element unseres Körpers. Bis zu 70 Prozent unserer Körpermasse besteht daraus. Ohne diese Flüssigkeit würde der menschliche Organismus keineswegs funktionieren. Der Transport von Nährstoffen, Sauerstoff und Blutkörpern könnte nicht stattfinden.

Über den ganzen Tag verteilt geben wir Flüssigkeit von uns. Nicht nur über den Darm und den Urin, sondern auch über den Schweiß. Wie hoch die Schweißabgabe ist, hängt nicht zuletzt von den sportlichen Aktivitäten ab. Im Durchschnitt verlieren Menschen pro Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Bei Sportlern liegt der Flüssigkeitsverlust deutlich höher. Das ist einerseits erfreulich, weil man an Gewicht verliert. Andererseits gehen auch die im Schweiß gebundenen Mineralsalze verloren. Die logische Folge ist, dass mit dem Verlust der Flüssigkeit auch die Leistung sinkt. Genau aus diesem Grund ist der Flüssigkeitsausgleich so wichtig. Die Zeiten, in denen Sportler, die häufig zur Wasserfalsche griffen, als Weicheier bezeichnet wurden, sind längst vorbei. Selbst Profifußballer nutzen gerne Spielunterbrechungen, um etwas zu trinken.

Sportlergetränke gibt es genügend – von Isostar bis Gatorade. Allerdings muss niemand zwangsweise zu diesen (nicht immer günstigen) Produkten greifen. Wasser oder schwach konzentrierte Traubenzuckerlösungen erfüllen ebenfalls ihren Zweck. Ebenfalls zu empfehlen wäre eine Fruchtsaftschorle mit einem Mischverhältnis 1 zu 5. Das heißt: 200 Milliliter Saft werden mit 1 Liter Wasser gemischt und mit 0,5 Gramm Salz angereichert.

Unabhängig vom Getränk gilt: Man sollte nicht erst zur Flasche greifen, wenn der Durst kommt. Ist der Körper nämlich erst einmal entwässert, dauert es eine gewisse Zeit bis zur Regeneration. Erst dann ist die alte Leistungsfähigkeit wieder erreicht. Eine Faustregel besagt, man sollte alle 15 bis 20 Minuten rund 200 ml zu sich nehmen. Das gilt besonders für Ausdauersportler, aber auch für Bodybuilder und Kraftsportler.

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