Dass nur ein regelmäßiges Training zu Muskelwachstum und einer besseren Fitness führt, dürfte allgemein bekannt sein. Trotzdem schaffen es nur die wenigsten Freizeitsportler, über mehrere Jahre beständig zu trainieren. Die meisten trainieren in den ersten Monaten intensiv und voller Begeisterung, verlieren dann aber die Lust. Die Kündigung im Fitnessstudio ist dann oftmals nur eine Frage der Zeit. Und genau das gilt es zu verhindern.
Der Schlüssel zu einem regelmäßigen Training ist die Trainingsplanung. Noch vor der ersten Trainingseinheit sollte man sich ein Ziel aufschreiben. So zum Beispiel eine Gewichtsabnahme von 10 Kilogramm oder eine bessere Muskeldefinition der Brust und der Arme. Ein solches Ziel weckt die Motivation, sich immer wieder in das Fitnessstudio zu begeben. Ebenfalls hilfreich kann ein Trainingstagebuch mit Notierung der Übungen, der Gewichte und der Wiederholungen sein. Die Trainingsfortschritte sind dadurch ablesbar. Auch das wirkt auf viele Menschen motivierend.
Das Training sollte ein fester Bestandteil der Wochenplanung sein. Viele Menschen nehmen sich vor zu trainieren, wenn sie Zeit dafür haben oder wenn sie einfach Lust bekommen. Doch genau das wird vermutlich nie passieren. Daher sollten die Trainingstage und Trainingszeiten festgelegt sein. Im Idealfall verabredet man sich mit einem Trainingspartner. Alleine die Tatsache, dass man ungern anderen Menschen absagt, lässt einen den inneren Schweinehund besiegen.
Selbstverständlich könnte man sich auch mit anderen Maßnahmen unter Druck setzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer selbst auferlegten Geldstrafe? Wann immer man eine Trainingseinheit ausfallen lässt, muss man zum Beispiel fünf Euro an einen wohltätigen Zweck spenden. Selbstverständlich funktioniert das auch anders: So könnte man sich selber für ein regelmäßiges Training belohnen. Ist zum Beispiel ein kompletter Monat vergangen, ohne dass man eine Trainingseinheit ausfallen ließ, gönnt man sich ein neues Hemd oder eine neue Musik-CD. Viele Wege führen also zu einem regelmäßigen Training. Wichtig ist nur, wirklich einen dieser Wege zu gehen.